1995: Heimlicher Sieger beim ADAC-Telekom-GT-Cup
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Die Saison 1995 ist verkorkst. Von acht Rennen überquert Steffen Göpel nur dreimal den Zielstrich. Zahlreiche technische Pannen lassen Steffen Göpel zurückfallen, so dass er in der Gesamtwertung keine Rolle mehr spielt. In den drei letzten Rennen kann er dennoch zeigen, was er drauf hat. In Salzburg landet er auf Platz drei. Auf der Avus siegt er nach Disqualifikation der beiden Erstplatzierten quasi am grünen Tisch. Zuvor hatte er eine höllische Aufholjagd hingelegt, die ihn von Platz 17 bis ganz nach vorn bringt. Eine Zeitstrafe wegen kurzen Zuckens am Start aus der ersten Startreihe hatte ihn nach hinten fallen lassen. Beim letzten Rennen auf dem Nürburgring schließlich zeigt Steffen Göpel seine ganze fahrerische Klasse. In einem Super-Sprint deklassiert er die Konkurrenz und fährt mit neun Sekunden Vorsprung einen beachtenswerten Sieg ein. Mit seinen drei Platzierungen belegt er in der Gesamtwertung des ADAC-Cups immerhin Platz sieben. Legt man aber seine Trainingszeiten einem Vergleich zugrunde, stünde Göpel auf Platz eins. Der heimliche Sieger also. |
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