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1996: Schwarze Wolken und siegreiches Rennen

1996 startet Steffen Göpel wieder im ADAC GT-Cup. Die Rennsaison beginnt viel versprechend. Beim zweiten Rennen in Assen fährt er der Konkurrenz davon. Der Leipziger zeigt bei strömendem Regen und dichten Gischtwolken eine vorzügliche Leistung. Er fährt mit einem heckgetriebenen BMW der Allrad-Konkurrenz davon. Göpel übernimmt danach die Führung in der Gesamtwertung. Für ihn ist das einer der Höhepunkte seines gesamten Rennfahrerdaseins. Weniger gut läuft es dann auf dem Sachsenring, der damals gerade seinen Wiedereinstand in den internationalen Rennwagensport feiert. Steffen Göpel fädelt seinen BMW M3 Coupé durch das kurvenreiche, sechs Kilometer lange Leitplanken-Labyrinth. Viele Fans aus dem Osten sehen Göpel als Favoriten. Doch es wird ein schwarzes Wochenende für den Leipziger. Im ersten Rennen fährt er knapp am Treppchen vorbei auf Platz vier. Starker Regen ließ die Verhältnisse auf der Strecke teilweise chaotisch werden. Im zweiten Rennen bleibt er mit Motorschaden ganz in der Box liegen.
Letztlich schließt Steffen Göpel diese Saison mit Platz acht ab.

Achterbahngrößere Ansicht