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Neuland im Heidi-Hetzer-Team
Nach der Wende eröffnen sich für Renn-As Steffen Göpel völlig neue Möglichkeiten. Die Opel Motorsport Abteilung entscheidet sich, zwei DDR-Fahrern die Chance zu geben, sich international zu beweisen. Unterstützt wird das Projekt innerhalb der Adam Opel AG durch die Berliner Opel-Händlerin Heidi Hetzer. Die Wahl fällt auf den damals 24-jährigen Steffen Göpel aus Leipzig sowie auf Ralf Ahlert aus Belzig (Brandenburg). Beide starten für das Heidi-Hetzer- Motorsport-Team beim Opel Lotus Challenge Cup. In einem 155-PS-Bolliden fährt Göpel gegen hochkarätige Konkurrenz wie den heutigen Formel-1-Fahrer Rubens Barrichello oder die bekannten Rennfahrer Michael Krumm und Pedro Lamy. Göpels Betreuer ist Formel-3-Rennfahrer Peter Katsarski.
„Die Rennen in Holland, Belgien und im Westen Deutschlands waren natürlich unheimlich interessant, aber ohne finanzielle Unterstützung von Sponsoren wäre das alles ein Traum“, kommentiert er die Teilnahme an diesem speziell für Nachwuchsfahrer gedachten Wettbewerb, der auch als Sprungbrett in die Formel 1 gilt. Seine beste Platzierung schaffte er da auf der Avus mit Platz 5. Es ist für ihn einer seiner bedeutendsten Erfolge seiner Rennfahrerkarriere. Insgesamt rollt er auf Rang 16 unter 37 Fahrern im Ziel ein.
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