1993: Werksfahrer bei BMW
|
Durch die Vermittlung von Paul Kosin, Leiter der BMW Niederlassung Leipzig, erhält er die Möglichkeit, auf der belgischen Rennstrecke in Zolder sein Können unter Beweis zu stellen. Die von ihm dabei gefahrenen Rundenzeiten sind trotz Regens beeindruckend. Göpel kommt mit dem BMW 325 Coupé super klar und fühlt, dass er mit diesem Auto hervorragendes und gewinnträchtiges Material zur Verfügung hat. 1993 gelingt ihm dadurch der Einstieg in den Deutschen Tourenwagen-Cup im Udo Schneider-Motorsportteam. Steffen Göpel fährt mit einem von der BMW Niederlassung Leipzig gesponserten, technisch optimal auf den Rennsport ausgelegten BMW 325 Coupé auf die Rennpisten Europas. Beeindruckend ist für den Leipziger die neue Professionalität des DTC: Ein 18 Mann starkes Team steht ihm zur Seite: Manager, Teamchef, Betreuerin, Motorenspezialist, Elektroniker, technischer Leiter und zwölf Monteure sorgen dafür, dass alles optimal geregelt wird. Spitzenmonteure, die einst Fahrzeuge von Topfahrern wie Jaques Lafitte und Keke Rosberg betreuten, sind dabei. Aber auch Wegbegleiter Wolfgang Küther aus Dresden, der ihn noch lange mit seinem hochkarätigen Mechaniker-Können zur Seite stehen wird. Auf Anhieb schafft es Steffen Göpel auf dem Hockenheimring auf den 4. Platz, fährt die zweitschnellste Rundenzeit. Im belgischen Zolder läuft es noch besser. Die beiden dortigen Wertungsläufe stehen ganz im Zeichen des Dreigestirns Jeleniowski, Huber und Göpel. Sie deklassieren das Feld und machen den Sieg jeweils unter sich aus. Göpel verbucht einen zweiten und dritten Platz. Die von Göpel gefahrenen Zeiten beeindrucken: Sie entsprechen den Siegerzeiten der Tourenwagen-Trophäe, also der nächst höheren Klasse. Letztendlich heißt es am Ende Platz drei für den Leipziger. „Nebenbei“ gibt Steffen Göpel auch geschäftlich Vollgas. Sein 1991 gegründetes Immobilienunternehmen fängt an zu wachsen und nimmt ihn immer mehr in Anspruch. Erst nach einem 12-Stunden-Arbeitstag kann er sich um sein Hobby kümmern. Und auch für die Familie will der Jungunternehmer da sein. |
größere Ansicht |
